Telefonica Vertrag vorzeitig kündigen

“…… eine vorzeitige Beendigung eines befristeten Vertrags ist zulässig, wenn eine ausdrückliche Bestimmung für ein solches Ereignis vorgesehen ist.” Die nicht säumigen Parteien sollten stets auf eine unrechtmäßige Kündigung achten. Ob eine Kündigung rechtswidrig ist oder nicht, wird sich bis zu einem gewissen Grad auf die vertragliche Konstruktion und Auslegung dessen stützen, was einem materiellen oder wesentlichen Verstoß gleichkommt. Wenn eine Partei den Vertrag zu Unrecht kündigt, kann dies zu einem Ablehnungsverstoß der kündigenden Partei führen, der wiederum der anderen Partei das Recht einräumt, die unrechtmäßige Kündigung selbst als Ablehnungsverletzung zu behandeln und diesen Verstoß zu akzeptieren, den Vertrag zu kündigen und gegebenenfalls Schadensersatz zu verlangen. Also, denken Sie immer sorgfältig nach und suchen Sie Rat! Die Feststellung in den Rechtssachen Buthelezi und Nkopane, dass es kein common law recht auf vorzeitige Beendigung eines befristeten Vertrags gibt, es sei denn, der befristete Vertrag sieht ein solches Recht vor, wurde in der Gemeinde Lottering u. a. gegen Stellenbosch [2010] 12 BLLR 1306 (LC) aufrechterhalten. In den Ziffern 14 und 20 urteilt das Gericht: Alternativ kann ein Kündigungsrecht auch im Common Law bei einem Verstoß gegen eine “Zwischenfrist” entstehen. Eine Zwischenfrist bezieht sich auf einen Begriff, für den der Rechtsbehelf für seinen Verstoß von der Art und Wirkung des Verstoßes abhängt. Ist der Verstoß so schwerwiegend, dass der nicht säumigen Partei im Wesentlichen der gesamte Vorteil des Vertrags entzogen wird, ist die nicht säumige Partei berechtigt, den Vertrag zu kündigen (Hong Kong Fir Shipping Co Limited -v- Kawasaki Kisen Kaisha Ltd [1961] EWCA Civ 7). Der Rechtsbehelf besteht darin, dass die nicht säumige Partei den Verstoß als Ablehnungsverstoß behandeln und den Vertrag kündigen kann, als ob es sich um einen Verstoß gegen eine Bedingung handelte. In beiden Fällen (d.

h. Verletzung einer Bedingung oder Zwischenfrist) ist die säumige Partei berechtigt, Schadensersatz zu verlangen. Ob der Vertrag nach allgemeinem Recht oder im Vertrag gekündigt wird oder nicht, ist angesichts der wahrscheinlichen Auswirkungen auf Art und Höhe des Schadens, den die nicht säumige Partei geltend machen kann, eine wichtige Unterscheidung. Es ist zwingend erforderlich, dass eine genaue Analyse der Vertragsbedingungen durchgeführt wird. Wenn die ausdrücklichen Vertragsbedingungen mit den sich aus dem Common Law ergebenden Rechten unvereinbar sind, ist sorgfältig zu prüfen, auf welche Gründe sich die nicht säumige Partei bei der Beendigung des Vertrags stützt. Die Bestätigung des Vertrages bezieht sich auf den Fall, dass der nicht säumige Partei von einer Verletzung und seinem Recht zur Kündigung oder Bestätigung Kenntnis hat, sich aber gegen eine Kündigung des Vertrags entscheidet. Die Bestätigung kann durch das Verhalten der nicht säumigen Partei ausdrücklich oder impliziert werden, z. B. wenn die nicht säumige Partei den Vertrag so fortsetzt, als ob er fortbesteht. Eine Partei, die den Vertrag kündigen möchte, sollte stets die Rechtsgrundlage, auf der sie berechtigt ist, den Vertrag zu kündigen, und die praktischen und wirtschaftlichen Auswirkungen einer solchen Kündigung berücksichtigen. Den Kündigungswillen kann es besser gedient sein, wenn der Vertrag fortgesetzt werden kann, z. B.

wenn ein ständiger Anspruch auf Zahlungen gemäß den Vertragsbedingungen besteht.

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